Leserbrief Kim: “Dürfen Menschen Tiere essen?”

Tageblatt_Freitag-12-Oktober-2012_Forum (C)

Dürfen Menschen Fleisch essen? Immer mehr Leute stellen sich diese Frage und stellen daraufhin ihren Fleischkonsum ein, oder beschränken ihn. Zurecht, denn die Masse an Fleisch die eine immer weiter wachsende Weltbevölkerung ernähren muss, wird immer größer. Folglich müssen immer größere Massen Fleisch hergestellt werden – so verschlechtert sich die Haltung der Zuchttiere zusehends. Doch es klagen gleichzeitig auch immer mehr Menschen, dass sie sich von den vegetarischen und veganen Ideen belästigt fühlen. Was spricht für den Fleischkonsum, was spricht dagegen? Sollen die Menschen ihren Fleischkonsum einschränken? Oder sollen sie vielleicht sogar ganz auf Fleisch verzichten? Dies sind einige der Fragen über die ich im Hauptteil diskutieren werde.

Wenn es darum geht Argumente für den Fleischkonsum zu finden, werden „Fleischesser” sehr schnell ruhig. Denn es gibt kein richtig überzeugendes Argument das für den Fleischkonsum spricht. Dazu kommt, dass es einige Argumente gibt, die nicht mal einen festen Grund und Boden besitzen. „Was passiert mit dem Fleisch, wenn ich es nicht esse?”, dies ist eine Behauptung die Vegetarier oft zu hören bekommen. Dabei liegt die Antwort auf der Hand. Würde weniger Fleisch konsumiert werden, würde weniger produziert werden, ganz davon abgesehen, dass ein Großteil der Esswaren ohnehin im Mülleimer landet und früher oder später zerstört wird. Ein anderes Beispiel ist, dass wir Menschen Fleischfresser seien, was aber nicht stimmt, wird sind Allesfresser.

Es gibt auch einige Argumente die alle stimmen, aber nicht überwiegen. Wir Menschen haben schon immer Fleisch gegessen. Wohl wahr, aber nie in den Massen wie es heute der Fall ist, und wir waren damals gezwungen es zu tun um unseren Nahrungsvorrat zu sichern. Wir Menschen essen Fleisch, weil wir schon immer Fleisch gegessen haben, es ist also eine Tradition. Es ist auch eine Tradition seit Jahrhunderten, dass die Menschen jede Woche in die Kirche gehen, trotzdem gehen nur noch sehr wenige Menschen wöchentlich in die Kirche, wenn überhaupt noch. Wir Menschen dürfen also wählen, welche Traditionen wir beibehalten und welche nicht.

Das Fleisch hat einen einzigartigen Geschmack, auf den verschiedene Menschen wohl nicht verzichten können. Dies mag stimmen, aber die Menschen stufen einige Tierarten, wie Hunde oder Katzen, als ungenießbar ein und essen sie nicht. Dieses Phänomen nennt man Karnismus. Da diese Tiere aber in Asien gegessen werden, kann man schließen, dass sie genießbar sind. So widerspricht sich der „Fleischesser” selbst. Er möchte nicht auf den Geschmack des Fleisches verzichten, jedoch stuft er den Geschmack anderer Fleischarten als ungenießbar ein, ohne es probiert zu haben. Würden man einem Menschen ein Gericht mit Hundefleisch kochen, ohne dass er weiß, dass es Hundefleisch ist, dann würde es ihm wahrscheinlich sogar ganz gut schmecken. Würden wir ihm dann verraten aus welchem Fleisch das Gericht gemacht ist, würde er sich schuldig fühlen, verantwortlich für den Tod eines armen Hund zu sein. Dazu kommt, dass der Verzehr von Hundefleisch in Luxemburg und in vielen anderen Staaten sogar verboten ist.

Desweiteren wird behauptet, dass Fleischessen gesund sei. Fleisch beinhaltet für den Menschen wichtige Proteine und Mineralien, hauptsächlich Eisen. Dazu kommt, dass im Fleisch und in Milchprodukten Vitamin B12 vorkommt, welches man nicht in Obst oder Gemüse vorfindet. Jedoch findet man bis auf Vitamin B12, alle diese Stoffe auch in Gemüse und Obst, wenn auch in weniger konzentrierten Mengen. Das bedeutet nicht, dass Vegetarier oder Veganer zu wenig Eisen und Proteine konsumieren, sondern dass „Fleischesser” zu viel konsumieren. So kommt es, dass „Fleischesser” oft zu viel Eisen im Blut haben, was wiederum auch verheerende Folgen haben kann. So kann ein Eisenüberschuss die Organe schädigen und den Menschen anfälliger für seltene Krankheiten machen. Auf das Vitamin B12 kann der Mensch im Normalfall verzichten. Jedoch müssen Kleinkinder und schwangere Frauen unbedingt Vitamin B12 zu sich nehmen, da sie sonst schwere Krankheiten bekommen könnten. Mittlerweile gibt es synthetisch hergestelltes Vitamin B12, mit der die Sojamilch angereichert ist – so brauchen sich auch ernährungsbewusste Veganer keine Sorgen mehr um ihren B12-Vorrat zu machen.

Ganz klar überwiegen die Argumente gegen den Fleischkonsum. Dies erkennt man daran, dass der Großteil der Pro-Fleischkonsum-Argumente aus sich selbst heraus schon Argumente gegen Fleischkonsum generieren. So kann man schon nachdem man die positiven Aspekte des Fleischkonsums analysiert hat zur Schlussfolgerung kommen, dass die Menschen den Fleischkonsum nicht nötig haben. Natürlich lässt sich darüber streiten ob der Fleischkonsum nur stark eingeschränkt oder ganz abgeschafft werden soll. Doch diese Frage ist nicht Subjekt dieses Essays. Um den Vegetarismus und den Veganismus etwas klarer zu gestalten und um die Nutzlosigkeit des Fleischkonsums klarer zu gestalten werde ich nun einige Argumente gegen den Fleischkonsum und für den Vegetarismus und Veganismus anführen.

Die Menschen sind mintunter die intelligenteste und einzige zum rationalen Denken befähigte Spezies die die Erde bewohnt. Verleiht uns das das Recht, die „dümmeren” Tierarten zu essen? Nein! Natürlich wird uns dieses Recht nicht wegen unserer Intelligenz zugesprochen. Dies würde ja auch implizieren, dass alle Tierarten die wir nicht essen klüger als die Menschen seien, was wiederum auch nicht der Fall ist. Vielmehr als dass die Intelligenz ein Grund ist die „niedrigeren” Tierarten zu essen, ist sie ein Grund, sie bewusst nicht zu essen. Über die Jahrtausende hinweg hat der Mensch gelernt Gemüse anzubauen. Er hat gelernt es zu konservieren, so dass wir es das ganze Jahr über essen können. Wir haben entdeckt, dass es Gemüsesorten gibt, die teilweise die gleichen Nährstoffe enthalten wie Fleisch. Wir haben sogar entdeckt, wie man Gemüse in eine fleischähnliche Form presst und ihm einen fleischähnlichen Geschmack geben kann, ohne dass Tiere dafür leiden müssen. Trotzdem wollen wir egoistische Menschen Fleisch essen. Was ist intelligenter? Friedlich mit den Tieren zu leben und uns trotzdem gesund ernähren können oder Tiere auf unmenschlichste Weise heranzüchten und brutal abzuschlachten? Ganz davon abgesehen, dass der Fleischkonsum zahlreiche Krankheiten mit sich bringt.

Dazu kommt, dass der Fleischkonsum ein guter Nährboden ist für Antivegetarismus, Homophobie und Sexismus. So gab es eine Restaurantkette die mit dem Spruch „Tofu ist schwules Fleisch” warb. Dieser „Spruch” ist einerseits antivegetarisch und andererseits homophobisch veranlagt. Dieser Spruch zeigt sogar, dass die Fleischindustrie und deren Kunden ganz und gar nicht intelligent sind. Denn viele würden einen solchen Slogan toll finden, er wurde sogar mit einem zweiten Platz ausgezeichnet. Dabei ist er nur provozierend und sinnlos. Denn was hat Homosexualität und Tofu mit einer Fleischwerbung zu tun? Eigentlich nichts. Aber ich als Vegetarier bekomme oft solche Sprüche gesagt „ein richtiger Mann isst Fleisch!” oder „du musst Fleisch essen, damit aus dir etwas wird!”. Natürlich finden Menschen, die solche Sprüche von sich geben, auch diesen Slogan toll. Dazu kommt, dass diese Menschen meist etwas konservativ veranlagt sind und kein Problem mit schwulen- oder frauenfeindlichen Äußerungen haben. Also wird nichts gegen solche Sprüche unternommen. Dass auch etwas aus einem werden kann ohne Fleisch zu essen, beweisen einige vegane Sportler, die schon teilweise internationale Titel gewonnen haben. So gibt es auch Bodybuilder die Veganer sind. Würden die Menschen kein Fleisch essen, wären diese Probleme wahrscheinlich limitiert. Dabei ist es jedoch wahrscheinlicher, dass es irgendwann keine homophoben Menschen mehr gibt, als dass es keine Menschen mehr gibt die noch Fleisch essen.

Wenn man sich fleischlos ernährt, hat man kein Blut an den Fingern kleben. Denn dadurch, dass man Fleisch isst, wird man mitschuldig, dass Milliarden Tiere jährlich leiden müssen. Denn sowohl gejagte Tiere als auch gezüchtete werden gequält oder müssen leiden. Auch wenn man bei der Jagd Tiere gezielt mit einem Schuss töten kann, ist dies jedoch oft nicht der Fall. Meistens wegen der Unfähigkeit anständig zu treffen, was auch ein zugegebenermaßen schwieriges Unterfangen darstellt, da das Tier ja oft in Bewegung ist. Auf jeden Fall muss das Tier dann auch noch leiden, ehe es stirbt. Dazu kommt dass es unfair ist Tiere auf eine solche Art und Weise zu jagen wie wir es tun. Denn früher wurden Tiere mit einfachen Waffen gejagt, die Tiere konnten sich damals mehr wehren und auch besser weglaufen, deswegen fielen den Jägern meist nur die Schwachen und Kranken Tiere zum Opfer, die eh nicht überlebt hätten und für den Erhalt ihrer Spezies hätten sorgen könnten. Diese Art ähnelt auch mehr der Jagd, die man im Tierreich wiederfindet und ist sowohl fair als nachhaltig. Tierarten brutal mit unseren Prothesen auszurotten oder zu dezimieren ist nicht fair. Doch auch die Zuchttiere müssen leiden. Diese werden geboren um zu sterben. Obwohl ihr Leben oft nur sehr kurz ist müssen sie in jenen Wochen oder Monaten sehr viel leiden, da sie dazu gezwungen werden, auf engstem Raum lebend fettmachendes Futter und Antibiotika zu fressen. Dies ist nicht nur in der Massentierhaltung der Fall, sondern Usus ab jedem mittelgroßen Hof. Die Tiere werden so fett, dass ihre eigenen Beine sie am Ende der Mast fast nicht mehr tragen können. Infolge von Platzmangel trampeln sich die Tiere gegenseitig tot, leben in den Kadavern ihrer toten Artgenossen und in ihren eigenen Exkrementen. Diese Art an tierische Nahrung zu gelangen ist auch nicht fair, denn die Tiere haben ja keine Möglichkeit sich zu wehren. Es gibt noch zahlreiche Beispiele die die Grausamkeit der Fleischindustrie unterstreichen. So werden die Küken, nachdem sie geschlüpft sind, nach ihren Geschlechtern sortiert; die weiblichen werden „weiterverwendet” und werden zu Legehennen, die männlichen kommen in den Shredder. In vielen Schlachthöfen werden die Tiere einfach ohne, dass sie betäubt werden, ausbluten gelassen. Es gibt sogar Berichte darüber, dass manche Tiere auseinander genommen wurden, ohne dass sie betäubt waren. Natürlich ist dies alles nicht für jeden Hof der Fall, doch obwohl hier in Europa auf Tierrechte gepocht wird, gibt es immer wieder schwarze Schafe die jahrelang Tiere quälen können, ohne dass sie gefasst werden. Das trifft jedoch nicht auf Luxemburg zu, denn hier werden all Höfe jährlich mehrmals kontrolliert. Wenn man also nicht auf Fleisch verzichten kann, obwohl man sich für die Tierrechte einsetzt, dann soll man wenigstens faireres Fleisch essen, also zum Beispiel das luxemburgische.

Menschen die sich vegetarisch ernähren leben gesünder, das ist bewiesen. Dennoch wird behauptet, dass Vegetarier zu wenig Eisen und Proteine zu sich nehmen würden. Doch solange man sich „nur” vegetarisch ernährt hat man damit kein Problem. Im Gegenteil, wenn man sich vegetarisch ernährt, liegt man näher am den optimalen Werten als wenn man Fleisch isst. Woran liegt das? Eigentlich müsste man ja meinen, dass Fleisch essen sehr wichtig und gesund sei, da wir es ja schon seit jeher tun. Dennoch leben Menschen, die sich fleischlos ernähren, gesünder, als jene die Fleisch konsumieren. Dies hat mehrere Gründe: zum einen wird Fleisch heute in Massen konsumiert – das war früher nicht der Fall. Man braucht nur 50 Jahre in die Vergangenheit zu reisen um zu sehen, dass damals im Normalfall nur einmal die Woche Fleisch gegessen wurde – dies war auch vorher der Fall. Heute isst der okzidentale Durchschnittsmensch jeden Tag Fleisch, wenn nicht sogar drei Mal am Tage. So kommt es, dass „Fleischesser” einen sehr hohen Cholesterinspiegel haben. Zum anderen war das Fleisch früher nicht so „verseucht” wie heute. Die Umwelt wird seit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert massiv verseucht. So werden Chemikalien und andere Abfälle besonders in die Flüsse und Meere, aber auch in die Wälder, gekippt. Dies hat größtenteils Auswirkungen auf die Meeresfische, aber auch bei den Tieren die in den Wäldern leben, erkennt man zusehends die Konsequenzen der Umweltverschmutzung, wenn das Grundwasser verseucht ist. So hört man seit der Atomkatastrophe in Fukushima immer wieder davon, dass die Tiere, besonders die Fische, verseucht sind. So hat sich die freigesetzte Radioaktivität bis zu 10.000 Kilometer ausgebreitet und sogar die Fische an der Küste Kaliforniens weisen mittlerweile eine erhöhte Strahlung auf. Doch auch hier in Luxemburg gab es schon regelmäßig Fälle bei denen Kälbern entstellt auf die Welt gekommen sind, da ihre Mütter auf einer Wiese nahe einer Industriezone gelebt haben. Doch auch das Fleisch der Masttiere wird von den Bauern verseucht. Denn diese verabreichen präventiv Antibiotika, damit die Tiere nicht krank werden. Würden sie die Tiere nicht in solchen Massen in engen Räumen halten, würden sich Keime weniger schnell ausbreiten und sie müssten nicht so viele Medikamente benutzen. Dazu kommt, dass viele Landwirte (in Europa ist es mittlerweile verboten) den Tieren Wachstumshormone verabreichen. Alle diese Stoffe bleiben teilweise im Fleisch vorhanden und schaden dann dem Menschen der das Fleisch isst, denn Medikamente wirken sich sehr schädlich auf den menschlichen Körper aus, sofern man sie nimmt ohne sie wirklich zu brauchen. So kommt es, dass Menschen die sich fleischlos ernähren, viel gesünder leben.

Zu guter Letzt muss man noch auf die Einflüsse auf die Umwelt, die die Fleischindustrie als Ursache haben, eingehen. Laut der FAO ist die Tierhaltung eine der zwei bedeutendsten Ursachen für die meisten Umweltprobleme. Wieso wissen viele Menschen nichts davon? Dies wird wahrscheinlich erfolgreich von der Fleischindustrie verdeckt gehalten, damit die Menschen weiterhin hauptsächlich Fleisch essen. Laut einer Studie des World Watch Institutes haben 51 % des ausgestoßenen Kohlendioxids die Produktion tierlicher Nahrungsmittel als Ursprung (Um zu vergleichen: 13 % gehen auf den Luft-, Wasser- und Landverkehr zurück laut dem UN Weltklimarat). Doch warum ist der Anteil des ausgestoßenen Kohlendioxids der Tierproduktion so hoch? Dies hat sehr viele Ursprünge, ich werde nachfolgend einige davon aufdecken. Durch die Abholzung der Regenwälder wird ein Großteil des produzierten Kohlendioxids nicht mehr in Sauerstoff transformiert. Desweiteren wird durch die Atmung von Milliarden Zuchttieren, die im Normalfall nicht leben würden, sehr viel Kohlendioxid ausgestoßen. Tierische Abfälle (z.B. Gülle) und Nebenprodukte (wie etwa Leder) stoßen auch Emissionen aus. Um die Emissionen, die ein „Fleischesser” durch seine Essgewohnheit verursacht mit denen der Vegetarier und Veganer zu vergleichen hat Foodwatch eine Studie durchgeführt. Diese besagt, dass ein „Fleischesser” in Deutschland einen Treibhauseffekt verursacht der mit 4758 Autokilometern vergleichbar ist, der von den Vegetariern 2427 und der von den Veganern hingegen nur mit 629 Autokilometer. Doch auch die Umweltverschmutzung durch Fäkalien ist zu beachten. So ist die Fäkalienproduktion der Nutztiere 130-mal höher als die der gesamten menschlichen Weltbevölkerung – das entspricht ungefähr 40.000 Kilo Fäkalien in der Sekunde. In den USA gibt es nicht wie in Europa eine Abwasserinfrastruktur, dort werden die Fäkalien in Gruben mit einem Fassungsvermögen von 1-20 Millionen Litern pro Betrieb gesammelt. In diesen Gruben befinden sich nicht nur Fäkalien, sondern auch noch Chemikalien, Tierkadaver, Medikamentenreste… Wenn ein Mensch in eine solche Grube fällt bedeutet das seinen sofortigen Tod, weil sich unter anderem hunderte von mikrobakteriellen Erregern menschlicher Krankheiten in solchen Gruben ansammeln. Für die Umwelt sind solche Gruben natürlich auch katastrophal. Desweiteren wird durch die Fleischindustrie sehr viel Wasser verschwendet, denn anstatt dass wir Pflanzen bewässern die wir selbst essen, müssen wir Pflanzen bewässern, die Tiere essen, die selbst trinken müssen. Abgesehen davon, dass das ein enormes Defizitgeschäft ist, da man für viele Kilo Getreide nur wenige Kilo Fleisch bekommt, kostet es auch noch sehr viel Wasser.

Ich persönlich möchte hinzufügen, dass wir Menschen uns von unserer Fleischsucht trennen müssen. Alle Menschen dazu zu zwingen Vegetarier oder Veganer zu werden ist abgesehen davon, dass es eine Utopie ist, auch noch abwegig und eine Beraubung der Freiheit der Menschen. Jeder Mensch soll das essen können, was er will. Nichtsdestotrotz sollen alle Menschen ihren Fleischkonsum einschränken. Dies wäre, meiner Meinung nach, auch ein guter Kompromiss den Veganer mit den Fleischliebhabern schließen könnten, denn das wenige Fleisch das dann noch produziert werden würde, würde ja dann total artgerecht produziert werden. Da Studien ergeben haben, dass man wenn man auf seine Ernährung achtet, sich problemlos vegan ernähren kann, bin ich auch mit den Veganern einverstanden, und finde diese Ernährungsweise nicht übertrieben. Da ich mit ihren Ideen einverstanden bin, und jetzt schon Vegetarier bin, würde ich in Zukunft, sobald ich alleine wohne, auch probieren mich vegan zu ernähren.

Kim Greis

Quellen:

http://www.dge.de/

http://www.peta.de/web/die_10.1607.html

http://www.peta2.de/web/mng.1108.html

http://www.vegansociety.lu/waataskarnismus.html

http://www.vegansociety.lu/waataskarnismus.html

https://www.leben-mit-transfusionen.de/medizinisches-wissen/wissenswertes-zu-eisen/article-die-folge-sind-ablagerungen-in-den-inneren-organen-11797.html

http://www.peta.de/web/home.cfm?p=154

http://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/auslandsreport/Verseuchte-Fische-im-Ausland-entdeckt-article6399691.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/maredo-shitstorm-tofu-ist-schwules-fleisch-a-822755.html

http://myveganworld.de/bekannte-veganer/#vegan-lebende-sportler

http://www.worldwatch.org/

http://www.fao.org/

 

Tiere essen
Anständig essen
Veg up
China study
Wie ich verlernte, Tiere zu essen
Why we love dogs, eat pigs and wear cows – An introduction to carnism
Food revolution
Vegan!
Vegane Lebensweise für alle

von KIM GREIS, Vorstandsmitglied DEI JONK GRENG

Artikel Abgedruckt im Tageblatt (c) FORUM

 

Veröffentlicht: 19:24 16/10/2012

  • MEYER Joseph

    Veganer, Vegetarier.
    Erklär mir emol 1 vu wat d’ Veganer welle liewe, hei an eiser Geigend. Sin sie bereet op all deier an Emweltbelaschtend Transporter vu Liewensmettelen aus Drettlänner ze verzichten? Da gät et wéi hei am Mettelalter, wou d’Leit vun de Friichte vum Feld geliewt hun. Domat zille mer secher kee Spetzesportler. An dann:
    Wat fir e Präis muss de Produzent oder sou leiw gesot de Bauer fir en Ee oder e Liter Mellech froen, wann hien herno senge Béischten e würdegt Liewensenn verschafe wëll an se éventuell würdeg bestatte léist, amplaz se als Fleesch ze verkaafen? Also d’Mellech an d’Eeë gin schon emol ofgeschaaf, an domat och gläich d’Baueren. Déi Déierefrenn, dei sou fein mat all Beischt sin: wat git der äre Muppen a Kazen ze friessen? Dach secher kee Fleesch? Mä Grengs verdroën se awer net onbedingt.Als och Muppen a Kazen gin oofgeschaaf. Wa mer eise Kanner e Léiw oder Tiger wëlle weisen da fuere mir op Safari, well en Zoo wou Fleesch gefiddert gët gët ofgeschaft. Eis Wisen wou d’Kéi weeden bleiwen zu engem gudden Deel brooch leien, well déi Felder déi sech eegne fir Friichten unzebauen, sin haut schon integral exploitéiert. Ma losse mer do dach d’Natur gewerden, dann hu mer do a kierzter Zàit déi schéinste Heckelandschaften.
    An déi hun et an sech. Da kommen d’Réi an d’Hirschen bis bei d’Wunningen luussen. As dat net herrlech?. A jo, do kommen natierlech och d’Wëllschwein. Wann déi mol engkéier e Gaard opplouen, oder mol e Kand ugräifen, dat fridlech Blimmecher pleckt, dat kann dach net sou schlemm sin. Oder en tollwütegen Fuuss. Déi si jo sou zoutraulech. Ah jo, d’Jeeër si jo well lang ofgeschaaf.
    Also ech wees säit laangem den Ennerscheed teschend Notzvéi an Hausdéier ze maachen. Ech hu bis elo nach keen Déier giess. Et war emmer Véih. Gleeft mer es, mengt net ech kéint fir d’Notzvéi keng Sympathiën heegen. Déi Zäit wou mäi Papp Bauer war, an och elo nach, waren a si keng 2 Baueren am Land déi sech aus sadistescher Freed vun hiere Béischten trennen. Wa mir en Schwäin, en Hong oder e Kanengchen geschluecht hun, dann as dat méi wéi eemol mat enger Tréin am A geschitt, wa mir eis bei hinne wéint hirem Schicksal entschellegt hun.Haut gi kaalbliddeg Mënschen op der Welt gefoltert a sadistesch zu Doud bruecht, an da war dat e fait divers. Wann en Automobilist een Igel iwerfiert da ass dat e Mäerder. Do kann ee sech awer froën: wee stät do nach mat 2 Féiss um Buedem. Mir hun aus Nout fir d’Kirmes en Hong oder Poulet geschluecht, a fir de Wanter e Schwäin. Dat war et dann.
    Dass haut iwerdriwe gët mam Fleeschkonsum as secher wouer.
    Mir hun dem Trend och scho lang ofgeschwuer. Mä w.e.g. Versicht net mat äeren revolutionnäeren Usiichten d’Gesellschaftsuerdnung op d’Kopp ze stellen. Et hu vill ze vill Generatiounen schwéier geschaft fir eis heiteg Gesellschaft opzebauen. Probéiert net dat mat onrealistesche Methoden wellen a kuerzer Zäit emzewerfen.
    D’Vivianne Reding huet eng kéier gesoot:
    Wee mat 18 Joër net Revolutionnär as, huet kee Pepp.
    Wee mat 30 Joër nach Revolutionnär as, huet kee Geescht.
    Ech hoffen dir sit nach enner 30.
    Jos Meyer