Legalisierung von Cannabis unpolemisch und konstruktiv debattieren!

DJG Sticker aus dem Jahre 1996

DJG Sticker aus dem Jahre 1996


déi jonk gréng begrüßen die rezenten Diskussionen, die international rund um eine Legalisierung von Cannabis und Entkriminalisierung von Konsumenten geführt werden. Mittlerweile zählen selbst renommierte und einflussreiche Tageszeitungen wie die New York Times zu den Verfechtern einer Legalisierung. Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern wird eine konstruktive und unpolemische Debatte rund um die Entkriminalisierung geführt. 
déi jonk gréng thematisieren die Problematik rund um Kannabis und andere psychoaktiven Substanzen in Luxemburg schon seit Jahren.

 

Eine Diskussion rund um Cannabis ist dringend nötig, denn in unserer Gesellschaft ist der Konsum von Cannabis immer noch von vielen verpönt. In Diskussionen werden oft Argumente verwendet, die faktisch nicht richtig unterlegt sind. Eine nötige Aufklärungskampagne könnte helfen, diese Vorurteile aus der Welt zu schaffen. 

 

Die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten stand schon bei den Neuwahlen 2013 im Wahlprogramm von déi gréng und auch weitere Parteien stehen für eine Legalisierung des Stoffes. Darum glauben wir, dass mit dem Rückenwind von zwei Regierungsparteien eine konstruktive gesellschaftliche Debatte angestoßen werden kann. 

 

déi jonk gréng wollen diesen “wind of change” nutzen und fordern eine breite Diskussion mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft über den Konsum von Cannabis, die Prävention von Abhängigkeit und die wirtschaftlichen Folgen einer Legalisierung. Wir werden im Herbst alle involvierten gesellschaftlichen Akteure zu einem Rundtisch einladen um danach eine breite nationale öffentliche Debatte zu starten.

Veröffentlicht: 04:11 06/08/2014

  • Serge Jochheim

    Et geet jo nik nemmen um den Konsum vum Cannabis. Et geet och em eng “Wirtschaftlechkeet” vun Cannabis an Hanf……
    Medeziniesch an Emwelttechnesch.
    Eng Debat ass iwerflesseg. Fakten brechen enger aaler Denkstruktur vun den gaengen Industrien….
    Papeier, Pharma-Industrie, Petrol-Industrie asw
    Plastik kann draus gewonn ginn….besser recyleierbar. Papeier deen draus gewonn kann ginn. Alternativen bei Krebsbehandlungen an anner Beraicher. Nei kombustibler fir Autos-Industrie, den eischten Auto ass matt Hanfoeleg gefuer.
    D’Ausgasen bannen souguer Geftstoffer an da Loft.
    Landwirtschaftlich, dei Biedem dei duerch Monokulturen ausgelaugt gin senn, gin duerch d’Unpflanzen vun Cannabis an Hanf revitaliseiert…..
    D’Lescht ass lang……
    Weider sou……

  • Anonymous

    Lo wou d’Diskussioun ëmmer méi an den Medien präsent ass, wéi wier et
    eng Demonstratioun fier d’Entkriminaliséierung zu organiséieren?
    Ähnlech
    wéi Gëschter zu Berlin, wou di alljährlech “Hanfparade”-Manifestatioun
    stattfond huet. Meng Fraa an ech, déi Hanf als illegalt Medikament
    notzen, wären mol sëcher derbai.

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